Frühlingsluft und Blütenduft

kobieDavon werden unsere fleißigen „Bienenmädels“ aus dem Stock gelockt.

Nachdem die Außentemperaturen auf 12°C und mehr „geklettert“ sind, haben sie ihren ersten Aus – Flug unternommen, den sogenannten Reinigungsflug. Jede Biene muss endlich die über den Winter in der Kotblase angesammelten Verdauungsreste loswerden. Denn sie sind sehr saubere Tiere und vermeiden das Koten in den Stock, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

Bisher haben alle 13 Völker den Winter überstanden und sind eifrig damit beschäftigt Pollen und Nektar einzutragen, die Waben vorzubereiten und die Königin beim „Stiften“ von bis zu 2000 Eiern pro Tag zu unterstützen. Dies ist eine große Leistung und Anstrengung, denn nicht nur die Anzahl der nun nach sechs Monaten sterbenden Winterbienen (10.000 bis 20.000) muss ersetzt werden, sondern die Volksstärke soll über den Sommer auf 40.000 bis 60.000 Bienen anwachsen.

Eine alljährlich neue große Herausforderung zumal die Sommerbienen nur maximal sechs Wochen leben. Dafür wird gerade im März /April eine große Menge Honig aus dem Vorrat des vergangenen Jahres benötigt (ca.100 bis 200 g pro Tag). Ob genügend Futter zur Verfügung steht, sehen die Imker bei der Durchsicht der Völker im Frühjahr und können ggf. mit Futterteig aushelfen.
Vor ca. zwei Wochen hat ein Unterstützer der Kolpingimkerei drei weitere Völker angeschafft, die nun in seinem Garten stehen und von den Kolpingimkern gepflegt werden.

Aber auch die Kolpingimkergruppe erfreut sich seit Anfang diesen Jahres über „Zuwachs“: Alexander Schwikkard ist seit Mai 2014 Mitglied der Willicher Kolpingsfamilie und sehr interessiert an der Imkerei. Dazu besucht er derzeit die Vorbereitungskurse beim Imker Herrn van den Bongard.

Die Kolpingimker

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