Keinen Frühtrachthonig 2017!

Alle unsere Völker haben den Winter überlebt und endlich ist das Wetter besser, so dass die Bienen eifrig in ihre Beuten ein und aus fliegen. Viele warten und fragen nach, wann es den Frühtrachthonig von den Kolpingbienen gibt

Aber bisher haben sie den wenigen Honig, den sie gesammelt haben, zur Aufzucht ihrer Brut verwenden müssen. Die Witterung war vorher oftmals zu kalt oder nass, als die Obstbäume blühten, um sie in ausreichendem Maß anfliegen zu können. Vielleicht gab es auch zu wenig Blütenangebote in der Nähe der Standorte wie z.B. den Raps (auf Grund der Fruchtfolgen auf den Feldern), der im Frühjahr 2016 in hohem Maße zu diesem hellen cremigen Honig beigetragen hat.

Die Kolpingimker hoffen, dass während des Sommers die Honigwaben gefüllt und verdeckelt werden, um sie im Spätsommer auszuschleudern. Dieser Honig nennt sich dann nicht Spättracht sondern Blütenhonig, da der Blütennektar des ganzen Jahres darin zu finden ist. Voraussichtlich wird er ab September 2017 zur Verfügung stehen.

Die Kolpingimker

KF Willich unter neuer geistlicher Leitung

2017 05 11 205905 2Auf der Mitgliederversammlung am 5. Mai 2017 wählten die Mitglieder der KF Willich Maria K. Wefers einstimmig zu ihrer neun geistlichen Leiterin. Maria K. Wefers tritt damit die Nachfolge von Dietmar Prielipp an, der dieses Amt seit 2011 innehatte. Dietmar Prielipp, auch geistlicher Leiter des Kolping Diözesanverbandes Aachen, hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt, um sich ganz auf die vielen herausfordernden Aufgaben im Verband zu konzentrieren. Dietmar Prielipp bleibt weiterhin aktives Mitglied in der KF Willich. Maria K Wefers ist seit 2013 Mitglied in der KF Willich. Bereits in den letzten Jahren brachte sie sich in der geistlichen Begleitung, z.B. mit den Bußwallfahrten oder bei der Gestaltung der Kolpinggottesdienste aktiv ein. Mit der Wahl zur geistlichen Leiterin gehört Maria K. Wefers ab sofort auch dem Vorstand der Kolpingsfamilie an.

Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Willich

P1050330Nach einem Wortgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Katharina  trafen sich etwa achtzig Mitglieder der Willicher Kolpingsfamilie am Abend des 5. Mai im Saal der Gaststätte Krücken zu ihrer Mitgliederversammlung.Nach dem traditionellen Imbiss ehrte die Kolpingsfamilie ihre langjährigen Mitglieder Ulla Atsuki, Helga Dohmgans, Margret Nünning und Christof Opheiden für vierzigjährige Treue zum Verein.

Frühlingsluft und Blütenduft

kobieDavon werden unsere fleißigen „Bienenmädels“ aus dem Stock gelockt.

Nachdem die Außentemperaturen auf 12°C und mehr „geklettert“ sind, haben sie ihren ersten Aus – Flug unternommen, den sogenannten Reinigungsflug. Jede Biene muss endlich die über den Winter in der Kotblase angesammelten Verdauungsreste loswerden. Denn sie sind sehr saubere Tiere und vermeiden das Koten in den Stock, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

Bisher haben alle 13 Völker den Winter überstanden und sind eifrig damit beschäftigt Pollen und Nektar einzutragen, die Waben vorzubereiten und die Königin beim „Stiften“ von bis zu 2000 Eiern pro Tag zu unterstützen. Dies ist eine große Leistung und Anstrengung, denn nicht nur die Anzahl der nun nach sechs Monaten sterbenden Winterbienen (10.000 bis 20.000) muss ersetzt werden, sondern die Volksstärke soll über den Sommer auf 40.000 bis 60.000 Bienen anwachsen.

Bußwallfahrt 2017

Bußwallfahrt 2017Auch in diesem Jahr ist die Kolpingsfamilie Willich zur Bußwallfahrt aufgebrochen. Für die 25 TeilnehmerInnen war in diesem Jahr die St. Pankratius-Kapelle in Bösinghoven-Ossum das Ziel. Nachdem die Gruppe als Fußpilger oder in Fahrgemeinschaften in Ossum angekommen waren, beteten die Wallfahrer den Kreuzweg. In die Ossumer Kapelle wurden 1945 die Kreuzwegstationen auf Kupferblech aus der ehemaligen Kapelle von Schloss Pesch, einem Jagdschloss der Herzöge von Arenberg, gebracht. Von daher finden sich auf den 14 Stationen die Titel in französischer Sprache. Maria Wefers hatte Texte zusammengestellt, die die Identifizierung des Betrachters mit den handelnden Personen der einzelnen Stationen ermöglichte. So kann der Kreuzweg wie ein Spiegel wirken: mal ist der Beter Opfer, mal ist er Täter oder auch nur Zuschauer am Rand. Dieser Perspektiv-Wechsel erleichterte es, sich eigener Erfahrungen bewusst zu werden und den Kreuzweg ins eigene Leben hinein zu buchstabieren.

Der Ausklang der Bußwallfahrt mit regem Austausch fand wie immer im Pfarrheim bei Brot zund Wein statt.

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